{"id":390,"date":"2012-04-16T11:53:00","date_gmt":"2012-04-16T09:53:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.judo-kaufbeuren.de\/newsBlog\/?p=390"},"modified":"2012-05-25T11:53:48","modified_gmt":"2012-05-25T09:53:48","slug":"eine-besondere-reise-zu-unseren-freunden-nach-lavaur-2012","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.judo-kaufbeuren.de\/newsBlog\/?p=390","title":{"rendered":"Eine besondere Reise zu unseren Freunden nach Lavaur 2012"},"content":{"rendered":"<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.judo-kaufbeuren.de\/newsBlog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/AZ-1-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"\" border=\"0\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.judo-kaufbeuren.de\/newsBlog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/AZ-1-1_thumb.jpg\" width=\"430\" height=\"153\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Judoka des TV Kaufbeuren waren wieder unterwegs zum Partnerverein Judoclub Ryokan im franz\u00f6sischen Lavaur. Vorbereitet hatte den Jugendaustausch von 25 Jugendlichen und ihren Begleitern Sonja Zimmermann, sie \u00fcbernahm auch die Vertretung des TV Kaufbeuren und die \u00dcbersetzung bei allen offiziellen Anl\u00e4ssen, w\u00e4hrend Michael Zimmermann (1. Dan) mit der Trainerposition betraut war, unterst\u00fctzt wurde er von Julia Pillmayer, die auf der Matte \u00fcbersetzte.&#160;&#160; F\u00fcr das Training war wieder Alexandre Rucel (6. Dan) zust\u00e4ndig, der nicht nur in Lavaur, sondern auch als Trainer im Gebiet Midi-Pyr\u00e9nn\u00e9es t\u00e4tig ist. Als besondere Attraktion begleitete Maitre Jacques Le Berre (9. Dan) die Begegnung, er war insgesamt 18 Jahre lang franz\u00f6sischer Nationaltrainer und beeindruckte jung und alt, sowohl mit seinem K\u00f6nnen, als auch mit seiner Pers\u00f6nlichkeit.<\/p>\n<p>Nach der 18-st\u00fcndigen Busfahrt hatte man die 1200 km bew\u00e4ltigt und die Kaufbeurer lie\u00dfen sich von der \u201eJudofamilie des Partnervereins\u201c zum Fr\u00fchst\u00fcck in die Turnhalle des Sportzentrums Clauzades einladen. Nachdem alle Mitreisenden herzliche Aufnahme in ihrer Gastfamilie gefunden und eine Mittagspause eingelegt hatten, traf man sich am Nachmittag zur ersten Trainingseinheit unter Regie von Alexandre Rucel. Am Folgetag wurde den jungen Judoka eine Besonderheit zuteil: Der Grandseigneur des Judosports, Maitre Jacques Le Berre, \u00fcbernahm das Training und sobald er die Matte betrat, waren die rund 60 Jugendlichen sichtlich beeindruckt und es war mucksm\u00e4uschenstill. Der erfahrene Trainer vermittelte nicht nur seine &quot;Spezialit\u00e4t&quot; die Fu\u00dfwurftechniken (Ashi-waza), wie z. B.: De-ashi-barai, Okuri-ashi-barai, Sasei-tsuri-komi-ashi, sondern auch Judoetikette und Judowerte. Kaum war der \u00e4ltere Herr auf der Tatami, \u00fcberzeugte er durch seine ausgefeilten Techniken, die zum Teil spielerisch leicht wirkten, aber in der Umsetzung anfangs vielen Judoka Schwierigkeiten bereiteten.&#160; Nach einer weiteren Trainingseinheit erholte man sich am Abend in den Gastfamilien. Der Mittwoch begann mit einem Ausflug nach Albi, einer F\u00fchrung durch die Ausstellung des Malers Henri Toulouse-Lautrec und nach dem Picknick, das aufgrund des Regenwetters kurzerhand in das Rathaus von Albi verlegt worden war, blieb noch Zeit die Innenstadt mit der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kathedrale_von_Albi\">Kathedrale Sainte-C\u00e9cile<\/a>, der Kirche Saint-Salvi und dem Bischofspalast (Palais de la Berbie) zu erkunden (2010 wurde dieses urbane Ensemble in die Liste des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/UNESCO-Welterbe\">UNESCO-Welterbes<\/a> aufgenommen). Zur\u00fcck in Lavaur trainierte man nochmals die neu erlernten Judotechniken des Judomeisters und der Abend endete in der &quot;Spanischen Herberge&quot; auf dem Schulgel\u00e4nde. Dort hatten die Gastfamilien ein Grillfest vorbereitet und es gab die Gelegenheit, sich bei den Hauptakteuren zu bedanken, Zeit f\u00fcr Gespr\u00e4che oder auch zu tanzen. \u00dcbrigens versuchten einige Judoka, die neu erlernten Schrittfolgen des Judotrainings zur Discomusik umzusetzen, da der Maitre erkl\u00e4rt hatte, dass es sich auch beim Judo um eine Art von Tanz handelt. Nat\u00fcrlich war Jacques Le Berre sehr erfreut, dass die Judoka sogar au\u00dferhalb der Matte seine Lektion umsetzten wollten.<\/p>\n<p>Keine Judobegegnung ohne Turnier &#8211; hie\u00df es am n\u00e4chsten Morgen &#8211; Alexandre Rucel suchte f\u00fcr jeden Kaufbeurer Judoka einen passenden Kontrahenten aus und sobald sich die Mannschaften mit ihren Betreuern formiert und ihren Schlachtruf absolviert hatten, machte sich das Wettkampffieber breit. Spannende K\u00e4mpfe, beeindruckende Techniken bei den Erfahrenen, aber ebenso Anspannung und teils \u00dcberwindung bei den Wettkampfneulingen gab es zu sehen und mit 12:3 Punkten stand das Team TV Kaufbeuren als Sieger fest und der Wanderpokal kam wieder ins Allg\u00e4u zur\u00fcck. Nach dem Wettkampf konnte man sich noch einmal in der Schulkantine st\u00e4rken, bevor es zum Empfang ins Rathaus ging. Hier begr\u00fc\u00dfte Christiane Vollin (Bildungs- u. Partnerschaftsbeauftragte) mit Joseph Dalla (Sport u Jugend) die Judofreunde und pr\u00e4sentierte nach einer Erfrischung die neu bezogenen R\u00e4ume des Rathauses, das bisher als Gerichtsgeb\u00e4ude gedient hatte. Im Verlauf der F\u00fchrung fanden auch B\u00fcrgermeister Bernard Carayon, sowie Jean-Pierre Bonhomme (Finanzen u. Wirtschaft) freundliche Worte f\u00fcr die Judoka. Madame Vollin bekundete erneut das Interesse an der bestehenden Vereinspartnerschaft und die \u00dcberlegungen, eine Verbindung zwischen den St\u00e4dten anzustreben.&#160;&#160; Am Freitag standen die Judoka letztmals gemeinsam auf franz\u00f6sischer Matte: Taiso &#8211; entspannende Gymnastik &#8211; wurde von Alexandre Rucel zelebriert. An die Kaufbeurer Judoka wurden T-Shirts mit dem neuen Vereinslogo des JC Ryokan und Datensticks mit den Fotos zur Erinnerung \u00fcbergeben. Das Mittagessen fand nochmals in den Familien statt, bevor sich die TVK-Gruppe mit Lunchpaketen bestens versorgt, sammelte. Der Abschied fiel schwer und man versprach sich, weiter in Kontakt zu bleiben bis zur n\u00e4chsten Begegnung.    <br \/>Auf dem Heimweg legten wir einen Halt in der mittelalterlichen Festungsstadt Carcassonne ein und besichtigten die Orte der Katharer. Zur\u00fcck im Bus, versuchte man, das Schlafdefizit der letzten Tage etwas auszugleichen, das Erlebte wurde nochmal besprochen und am n\u00e4chsten Morgen wurden alle Mitfahrer wieder an die Familien \u00fcbergeben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.judo-kaufbeuren.de\/newsBlog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/AZ-2-2.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"SONY DSC\" border=\"0\" alt=\"SONY DSC\" src=\"http:\/\/www.judo-kaufbeuren.de\/newsBlog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/AZ-2-2_thumb.jpg\" width=\"272\" height=\"217\" \/><\/a>&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; <a href=\"http:\/\/www.judo-kaufbeuren.de\/newsBlog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC9521.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" style=\"background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px\" title=\"SONY DSC\" border=\"0\" alt=\"SONY DSC\" src=\"http:\/\/www.judo-kaufbeuren.de\/newsBlog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/DSC9521_thumb.jpg\" width=\"315\" height=\"211\" \/><\/a><\/p>\n<p>Maitre Jacques Le Berre (9.Dan) beim Training&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Gruppenfoto am Eingang der Festung Carcassonne<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Judoka des TV Kaufbeuren waren wieder unterwegs zum Partnerverein Judoclub Ryokan im franz\u00f6sischen Lavaur. 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