Info zum Trainingsbeginn

Liebe Judoka und Eltern,

wie immer geht alles Schöne viel zu schnell zu Ende, so ist es auch mit den Ferien.
Nachdem in der 1. Woche auf die Schulkinder viel Arbeit zukommt, was die Schule betrifft, fangen wir mit dem Schülertraining ab Dienstag, den 21.09.2021 wieder mit den gewohnten Tagen und Urzeiten an.

Um wieder einen geordneten Trainingsbetrieb zu garantieren, gelten folgende Regelungen:

· Generell gelten die 3G-Regelungen (Geimpft, Genesen oder Getestet)

· Bei Schülern gilt – wer an den Schulen getestet wird, kann am Training teilnehmen.

· Bei Nicht-Testung an der Schule ist ein offizieller Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist, dem Übungsleiter vorzuzeigen.

· Schüler, die nicht in die Schule gehen, dürfen auch nicht ins Training kommen.

· Wer an Krankheitssymptomen wie • Fieber • Husten • Kurzatmigkeit, Luftnot • Verlust des Geschmacks- und Geruchssinnes • Hals- oder Ohrenschmerzen • (fiebriger) Schnupfen • Gliederschmerzen • starken Bauchschmerzen • Erbrechen oder Durchfall leidet, kann am Training nicht teilnehmen

· Maskenpflicht (medizinische Maske) gilt bis mindestens Ende September auf Gängen und Toiletten.

· Ansonsten bitte wie üblich, häufig Händewaschen und bei Eintritt ins Dojo Hände desinfizieren.

· Bei den Erwachsenen gelten wie üblich die 3-G Bestimmungen

Wenn noch Fragen offen sein sollten, dann meldet Euch bitte bei mir.

Mit sportlichen Grüßen
Dieter

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Leistungssteigerung bei der Judo-Gürtelprüfung nach Besuch des Olympiateilnehmers Dominic Ressel im Kaufbeurer Dojo!

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Einige Judoka des TV Kaufbeuren trafen sich sogar in der Ferienzeit um sich unter Anleitung der Trainer Gabriele Martin und Dieter Zimmermann auf ihre nächste Gürtelprüfung vorzubereiten. Der Trainingsfleiß zahlte sich nicht nur durch perfekt ausgeführte Techniken aus, sondern wurde obendrein mit einer Riesenüberraschung gekrönt – der Olympiateilnehmer Dominic Ressel schaute im Rahmen seines Besuches bei seinem früher Kollegen aus dem Nationalkader David Karle im Kaufbeurer Dojo vorbei. Die Begeisterung unter den Kaufbeurer Judoka war unbeschreiblich, als Dominic Ressel nicht nur zu ihnen auf die Tatami kam, sondern seine quasi druckfrische Bronzemedaille aus Tokio nicht nur stolz präsentierte, sondern jedem, der es wollte, bzw. sich traute, zum Anfassen übergab. Ressel, der sich bei der Olympiade im Einzelwettbewerb mit dem undankbaren fünften Platz zufriedengeben musste, erkämpfte seine Bronzemedaille im abschließenden Team-Wettbewerb, über die guten Trainingsmöglichkeiten im Kaufbeurer Dojo, äußerte er sich lobend und meinte, dass er als junger Judoka in seinem Verein von so einer schönen Trainingsstätte nur geträumt hätte.

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Die Prüflinge nahmen den Energieschub, durch dieses beeindruckende Erlebnis mit und zeigten sich am folgenden Prüfungstag von ihrer besten Seite.
Bei den Prüfungen zum 4. Und 5. Kyu werden ja schon komplexe Techniken verlangt. Eine hervorragende Präsentation bescheinigten die Prüfer Nicole Barnsteiner und Dieter Zimmermann auch den zuerst vermuteten Wackelkandidaten, daher tragen ab sofort Mia Günter und Huzafa Khan den Orange-Gurt und Mico Günter, Alexander Karich, Timo Refle und Marcel Bernhardt den Orange-Grün-Gurt.

Eine hervorragende Präsentation bescheinigten die Prüfer Nicole Barnsteiner und Dieter Zimmermann auch den zuerst vermuteten Wackelkandidaten, daher tragen ab sofort Mia Günter und Huzafa Khan den Orange-Gurt und Mico Günter, Alexander Karich, Timo Refle und Marcel Bernhardt den Orange-Grün-Gurt.

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Auch Abteilungsleiter Dieter Zimmermann und Trainer David Karle freute sich über den Besuch von Dominic Ressel im Dojo.

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Zwei neue Dan-TrägerInnen in den Reihen der Kaufbeurer Judoabteilung

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Frauenpower zeigten die beiden Dan-Anwärterinnen Gabriele Martin und Katja Riedler von der Judoabteilung des TV Kaufbeuren. Nach fast zwei-jähriger Vorbereitungszeit legten die beiden Judoka jetzt die Prüfung zum 1. Dan ab.

Nach einem halben Jahr intensiven Training zeigten sie noch vor dem Look-down am 15.12.2019 in Schwabmünchen dem Prüfungskomitee Walter Vit, Charly Rohrhirsch und Michael Höpfl erfolgreich den ersten Teil der Prüfung, die Kata (dies sind Formen von festgelegten und namentlich benannten Abfolgen von Techniken und Bewegungsabläufen), bevor Corona eine Trainingspause einläutete. Trotzdem ließen sich die beiden von ihrem Ziel nicht abbringen und nutzten die Zeit aus, um sich im theoretischen Wissen weiterzubilden und fokussierten sich dann in der wiedergewonnen Präsenzzeit voll auf den fachlichen Teil in der Praxis.
Nun präsentierten die Judoka ihren Praxisteil in München-Großhadern den Prüfern Volker Weberpals (5. Dan), Melanie Dietrich (4. Dan) und Norbert Röck (3. Dan) und konnten sich am Ende des Prüfungstages stolz zu ihrem angestrebten Schwarzgurt gratulieren lassen. „
Nach diesen unsicheren Bedingungen, wo es bis zum letzten Moment unsicher war, ob der Termin gehalten werden kann, waren wir einfach nur froh, dass wir endlich die Prüfung ablegen konnten!“ resümierte Gabriele Martin. „Unser Dank gilt noch Franziska Barnsteiner und Dieter Zimmermann, die viel Zeit in die Prüfungsvorbereitung investiert haben.“

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Nach Onlinetraining erste Prüfung wieder in Präsenz

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Zu Beginn noch im Onlinetraining und dann endlich wieder in Präsenz auf der Matte, bereiteten sich 19 Prüflinge akribisch auf ihre Gürtelprüfung vor, die in der Judoabteilung des TV Kaufbeuren wie immer vor den Sommerferien abgehalten wurde.

Unter den aufmerksamen Blicken der beiden Prüfer Nicole Barnsteiner (1. Dan) und Dieter Zimmermann (4. Dan) legten die Prüflinge eine für ihre Altersklasse perfekte Prüfung ab, dabei wurden sie von ihrer Trainerin Gabriele Martin ermunternd betreut. Geprüft wurde für die jeweiligen Aufgaben zum 8. und 7. Kyu-Grad, dabei mussten die Judoka alle vorgegebenen Stand- und Bodentechniken in der Grundform und in Randoriform (Übungskampf) zeigen und natürlich auch die japanischen Bezeichnungen dafür kennen und umsetzen. Leider durften die Eltern diesmal aus Hygienegründen nicht an der Prüfungszeremonie teilnehmen. Dennoch waren die Kids nicht sonderlich aufgeregt und zeigten souverän die eingeübten Techniken in den verschiedenen Variationen. Zum Schluss durften alle jungen Judoka unter großem Jubel erfolgreich ihre Urkunde, den neuen Gürtel und das Arbeitsheft zur Vorbereitung auf den nächsten Kyu-Grad in Empfang nehmen.

Die Prüfung zum 8. Kyu-Grad (weiß/gelben Gurt) bestanden: Andreas Lang, Paul Steurer, Adelina Hubner, Milan Kundys, Vincent Rümmler, Kilian Thoma, Leopold Marian, Elias Alexander Barbas, Elisaveta Orel, Cristoph Zialazek, Kamila Fuchs und Adam Fuchs.

Zum 7. Kyu (gelben Gurt) darf man folgenden Prüflingen gratulieren: Aleksej Smirnov, Selina Karle, Milena Odenthal, Roman Cuzajkin, Milena Behm, Marco Behm und Philipp Roppelt.

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Back to Judo-Lehrgang war ein voller Erfolg

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Auch wenn derzeit die Olympischen-Spiele im Fokus sind, waren alle Augen auf ihn gerichtet, selbst am Ende des langen Trainingstages lächelte Javier Madera. Er stand noch für viele Fotos und Autogramme geduldig zur Verfügung. Der neue Landestrainer am Olympiastützpunkt München-Großhadern wurde von Dieter Zimmermann vom TV 1858 Kaufbeuren zu diesem ganz speziellen Judo-Lehrgang Back to Judo in die Wertachstadt eingeladen. Madera gab sowohl den jungen wie auch den älteren Judokas Tipps und wichtige Anregungen mit auf den Weg.

Doch nicht nur der Spanier, sondern auch die Bezirkstrainer Dieter Zimmermann, David Karle, Michael Zimmermann und Arthur Sipple, sowie weitere Gästeübungsleiter waren einen ganzen Tag lang im Einsatz. Insgesamt übten 55 Judokas plus 8 Trainer aus Kempten, Augsburg und Kaufbeuren auf der Tatami. Natürlich gab es neben dem Techniktraining mit Randoris (Übungskämpfen) und Kraftausdauer jeweils eine weitere Station. Diesmal stellten sich die Aktiven nicht nach Gürtelfarben zur Begrüßung auf, sondern der Größe nach – so wurden die Aktiven altersgerecht eingeteilt. Die Judoka zeigten sich begeistert von den neuen Techniken, die Javier ihnen professionell vermittelte. David Karle kommentierte: „Es war ein super Tag, eigentlich die erste große Veranstaltung mit vielen Teilnehmern seit langem“. Karle war für die Station Randori eingeteilt, wobei bei den Kleinen dann doch eher der Spaß im Vordergrund stand. Die Defizite bei einigen Judokas können sich Corona-bedingt nicht leugnen lassen. „Wir haben viele Monate nicht gemeinsam trainieren können. Nur zwischen den Lockdowns gab es kurze Momente, ansonsten überbrückten wir mit Online-Trainings. Doch es fehlte die Kontinuität.“ Nichtsdestotrotz haben alle super mitgemacht und mitgezogen.

Erleichtert zeigte sich Dieter Zimmermann nach Ende des Judotages. „Wir wollten die breite Basis nach Kaufbeuren holen. Wichtig war es den Trainern und mir, dass die Kinder wieder Sport machen und dadurch mit Freude ihre Koordination und Bewegung fördern. Es ist natürlich kein Geheimnis, dass einige Kinder wegen Corona etwas zugenommen haben“, zieht der Judochef des TVK aber trotzdem ein mehr als positives Fazit. Allein die Vorbereitung auf diesen langen Trainingstag war enorm. „Dass so viele Eltern unserer Judokas mitgeholfen haben, ist keine Selbstverständlichkeit. Die Gäste aus Kempten und Augsburg waren nicht nur von unserer Verpflegung begeistert, sondern auch vom ganzen Drumherum“, lobt und dankt Zimmermann allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz, der zur Sicherheit aller Beteiligten für diesen Tag mit viel Energie einen strengen Hygieneplan ausgetüftelt und umgesetzt hat.

„Ich hatte viel Spaß in Kaufbeuren.“ resümierte in (noch) gebrochenem Deutsch Javier Madera. Er sei überzeugt, dass er in Zukunft den einen oder anderen Judoka in München beim Stützpunkt wiedersehen werde. Der 36-jährige Sportwissenschaftler und Landestrainer des Bayerischen Judo-Verbandes erwarb große Sympathien. Als Dank erhielt er von Dieter Zimmermann ein kleines Präsent mit Bezug auf Kaufbeuren, das er unter dem tosenden Beifall der Athleten entgegennahm. Ebenso lächelnd wie er morgens das Dojo betrat, so gut gelaunt machte er sich zum Ende des Lehrganges wieder auf den Weg in Richtung Landeshauptstadt. Die Kaufbeurer Judoka hoffen natürlich, dass Javier, ebenso wie seine Vorgänger, in regelmäßigem Abstand den Außenstützpunkt besuchen wird.

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„Back to JUDO“ in Kaufbeuren am 25.07.2021

Hallo liebe Judoka

wir starten im Judo mit einem Lehrgang in Kaufbeuren wieder durch!

Der Bayerische Judo Verband ermöglicht es uns, einen Breitensportlehrgang für die Judoka aus Kaufbeuren vor Ort durchzuführen, natürlich laden wir auch Nachbarvereine dazu ein.

Der Lehrgang „Back to JUDO“ bietet euch die einmalige Gelegenheit, Javier Madeira *, den neuen Trainer im Olympiastützpunkt München persönlich kennenzulernen.
Es ist selbstverständlich, dass Javier den Lehrgang gleichzeitig zur Talentsichtung nutzt.
Damit er feststellen kann, dass sich die Kaufbeurer Judoka auch von Corona nicht ausbremsen lassen, hoffe ich natürlich, dass ihr euch alle auf der Matte präsentiert.

Wir haben das Training mit verschiedenen Themen geplant, um die Gruppenstärke übersichtlich zu halten.

Zeit für Gespräche und um Kontakte aufzubauen oder wieder aufzufrischen, gibt es beim gemeinsamen Mittagessen.

Genauere Infos könnt ihr aus der anhängenden Ausschreibung entnehmen.

Ich zähle auf EUCH!!!
Dieter Zimmermann

*Javier Madera traf direkt aus Santiago de Chile von seiner letzten Arbeitsstelle in der bayerischen Hauptstadt ein. Der 36-jährige Spanier übernimmt die Mu21.
Javier Madera wird vom Landesleistungszentrum und Bundesstützpunkt München ausgehend die bayerischen Junioren trainieren.
Der studierte Sportwissenschaftler und erfolgreiche ehemalige Leistungssportler bringt viel Erfahrung mit: 7 Jahre lang trainierte er bereits die chilenischen Nationalteams.
Die Judoabteilung des TV Kaufbeuren freut sich ebenso wie der BJV auf die Zusammenarbeit mit „Javi“!
Bitte meldet euch für evtl. Rückfragen bei mir!

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Aktuelle Trainingszeiten über Zoom

Montag von 17:00-17:45 Uhr
Altersklasse U11/U13/ U15 mit Franzi Barnsteiner

Mittwoch 18:00-19:15 Uhr
U11/U13/ U15 mit Dieter Zimmermann
(Vorbereitung auf eine Gürtelprüfung)

Donnerstag 18:00-18:45 Uhr
U15/U18/U21 und Erwachsene mit Jakob Hartmann

Freitag 14:00-14:45Uhr
4-6 Jahre mit Gabriele Martin und Carolin Lebsanft

Samstag 09:00-10:15 Uhr Lauftraining mit David Karle
U13/U15/U18/U21 und Erwachsene

Bei Interesse am Schnupper-Training, könnt ihr mich gerne unter der Mailadresse  (judo.kaufbeuren1858@web.de) kontaktieren.



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Judo-Angebot für die Altersklasse 4-6 Jahre

IMG_20210423_204042IMG_20210423_203959Während die Judoabteilung des Turnverein 1858 Kaufbeuren in Corona-Zeiten nun wöchentlich ihren Athleten bis zu vier virtuelle Trainingseinheiten für daheim anbietet, kommen auch die Kleinsten, also die Anfänger, in den Genuss. Da es momentan nicht leicht ist, neue Mitglieder zu gewinnen, geht es derzeit nur über Online-Training.

Federführend sind hier Caroline Lebsanft und Gabriele Martin. Einmal die Woche geben die beiden Trainerinnen den Vier- bis Sechsjährigen eine ganz besondere Trainingseinheit. Spielerisch werden die Kleinen dabei langsam herangeführt. „Wir hüpfen viel, bauen auch den Hampelmann mit ein“, erzählt Martin, die natürlich immer wieder Tricks anwendet, damit die Kinder bei Laune gehalten werden. „Wir haben ein Würfelspiel. Hinter jeder Zahl steckt eine Übung. Würfelt ein Kind nun beispielsweise die fünf, dann machen wir Kniebeugen. Bei der Zahl sechs gibt es Liegestützen. So haben wir schon gewiss 100 Kniebeugen spielerisch geschafft, was die Kinder gar nicht merken.“ Bei den gemeinsamen Einheiten wird auch schon einmal der Besenstiehl als Trainingswerkzeug genutzt. Auch der kleine Bruder oder die kleine Schwester dienen für die Judokas als Trainingspartner. Die Aufgabe der Eltern besteht nur darin, den PC für die virtuelle Einheit bereitzustellen. „Viele können sich nicht zurückhalten, wollen ihrem Kind helfen, wenn es hinfällt. Es bei Übungen ständig zu korrigieren, wäre hier fatal“, so Gabriele Martin. Von daher bleiben die Eltern bei der kurzen Einheit am besten fern. Der Spaß steht bei den Onlineeinheiten stets im Vordergrund. Durchaus gibt es Kinder, bei denen die Übungsleiter bei den Basics anfangen müssen. Bedingt durch die Corona-Pandemie, weil auch im Kindergarten kein oder kaum Sport angeboten wird, kommt das eigentliche Problem wohl erst später zum Vorschein: „Viele Kinder haben keine Arm- und Schulterkraft, um sich beispielsweise auf dem Boden nach vorne zu robben. Erst beim gemeinsamen Präsenztraining auf der Matte werden wir erst feststellen, was Corona überhaupt mit unseren Kindern gemacht hat.“ Von daher ist jegliche Bewegung für die Kinder viel besser als die Spielkonsole. „Sie ist pures Gift.
Denn eSport ist eben kein Sport“, betont Martin. Immer freitags trainiert der junge Judonachwuchs des TV Kaufbeuren ab 14.00 Uhr. Über www.judo-kaufbeuren.de gibt es weitere Informationen.

Bildunterschrift: Vincent Martin gehört zu den jungen Judoas des TVK, die freitags derzeit online trainieren. © Martin
Artikel von Stefan Günter

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Nachruf: Die Judoabteilung trauert um Harald Flitta


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  „Du bist nicht mehr da, wo du warst,
  aber du bist überall, wo wir sind.“

Für uns alle unfassbar und viel zu früh ist unser Judofreund und Organisator Harald Flitta im Alter von 51 Jahren plötzlich verstorben.

Die Nachricht, dass du nicht mehr unter uns bist, hat uns tief im Herzen getroffen.

Wir werden deine unglaubliche Hilfsbereitschaft , dein organisatorisches Talent am Kampfrichtertisch und für Wettkampffahrten vermissen.

Mit deinem Interesse am Judosport und  deiner fröhlichen Art warst du nicht nur in der Judohalle sehr beliebt,

sondern auch in den Vereinen bei all den Meisterschaften, die wir zusammen besucht haben.

Die Judofamilie bedankt sich und  verneigt sich vor dir Harald, wir werden mit den Gedanken immer bei dir sein.

Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Frau Conny und den Kindern Daniel, Carmen, Carolin und Jasmin.

Dieter Zimmermann

Abteilungsleitung im Namen aller Judoka

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24 Judoka nahmen an der Judosafari@home teil

Die aktuelle Situation ist ungewohnt, die Menschen sind aufgrund der Gesundheitskrise (COVID-19-Pandemie) weiterhin in ihrer Lebensweise eingeschränkt und auch das öffentliche Leben im Sport ist massiv beeinträchtigt, in weiten Teilen sogar komplett eingestellt. Die Judoabteilung des TV Kaufbeuren hält sich natürlich an die bestehenden Lockdown-Regeln und die Abteilungsleitung sendet an alle vernetzten Mitglieder unterstützend Infos und Online-Angebote. Zusätzlich grübelte Abteilungsleiter Dieter Zimmermann nach, wie man den Kindern und Jugendlichen der Judoabteilung Anreize geben könnte, um damit den Sport zuhause weiterhin zu fördern und die Beweglichkeit und Fitness einigermaßen aufrecht zu halten.

Die vom Deutschen Judo-Bund ins Leben gerufene Aktion Judo-Safari@home wurde kurzer Hand als „Heim-Programm“ durchgeführt. Sich spielerisch messen und gemeinsam so viele Punkte wie möglich zu ergattern – das ist schon immer das erklärte Ziel der jährlich im TVK durchgeführten Judo-Safari. Trainer Dieter Zimmermann arbeitete nun einen Flyer mit variablen, an die unterschiedlichen Leistungsgruppen adaptierten Themen aus, die dann über WhatsApp und per Mail an die jungen Sportler versendet wurden. Trainerin Nicole Barnsteiner war für den Ablauf und die Auswertung hauptverantwortlich. Die Aufgaben, die von den Judoka erfüllt werden sollten, wurden aus verschiedenen Bereichen zusammengestellt, z. B. Judotechnik, Turnübungen, Leichtathletik und Sprache – hier hieß es also, den Judoka größtenteils aus dem Training bereits bekannte Wörter aus dem Japanischen ins Deutsche zu übersetzen. Als Kreativteil sollte ein Bild zum Thema Judo, evtl. unter Einbeziehung der Judowerte gemalt werden oder auch ein Video mit lustigen Trainingseinheiten zum Thema Judo übermittelt werden. Natürlich wurden die Eltern mit ins Boot genommen. Deren Aufgabe bestand darin, als möglichst unparteiische Wettkampfrichter alle Elemente zu dokumentieren, wie – die Laufzeiten zu stoppen, Videoaufnahmen oder Fotos zu erstellen, um so die jungen Athleten bei ihren zu erfüllenden Aufgaben zu unterstützen und die Leistungen zu bestätigen. Nicole Barnsteiner wertete die Punktelisten aus und verschickte alles an den Deutschen Judo-Bund.

Nun war Geduld gefragt, denn die Bearbeitung durch den DJB in Frankfurt am Main ließ auf sich warten – dort wurde wie vielerorts die Personalstärke coronabedingt heruntergefahren. Je nach Punktezahl haben nun die Judoka ihr erreichtes Abzeichen erhalten und damit das Sportabzeichen im Judo für Mädchen und Jungen bis 14 Jahre abgelegt. Die Aufnäher für den Judogi sind in Tiersymbolen an die Gürtelfarben angepasst. Ob Gelbes Känguru, roter Fuchs, grüne Schlange, blauer Adler, brauner Bär oder schwarzer Panther – analog zu den erreichten Punkten und Gürtelfarben – jeder Teilnehmer kann stolz auf seine Leistung sein! Hier lohnt es sich übrigens, Wiederholungstäter zu sein, denn wer schon einmal bei einer Safari teilgenommen hat, startet mit Bonuspunkten ins Rennen. Normalerweise werden die Abzeichen der Breitensportaktion in einem würdigen Rahmen an die Judoka verliehen, da aber auch das zur Zeit der Pandemie nicht möglich ist, bekamen inzwischen alle 24 Teilnehmer ihre Urkunde und das Abzeichen per Post zu gestellt.

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Auf dem Foto links, Jakob Leichtenberger mit seinen Ideen zur Umsetzung der Judowerte.
(Foto K.Leichtenberger),
In der Mitte sind Nina und Leopold Marian beim zeigen ihrer Liegestütz.
(Foto Alexandra Schreiner)
Und auf dem linken Foto, Vincent Rümmler mit seinem Bruder Jonathan mit dem Haltegriff Kuzure-kesa-gatame.
(Foto Hendrik Rümmler)

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