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Open Visé 2016 – internationales Judoturnier in Belgien
Nach einem Freilos in der Vorrunde traf David Karle auf den Franzosen Richard Vergnes. Mit einer Abtaucher-Technik (Sumi gaeshi ) ging der Judoka des TV Kaufbeuren in Führung und konnte diese taktisch geschickt über die Zeit bringen. Simon Scohier aus Belgien war der nächste Kontrahent. Ebenfalls mit einem Sumi gaeshi, für den die Kampfrichter 7:0 Punkte gaben, beendete Karle nach Ablauf der regulären Wettkampfzeit von fünf Minuten seine dritte Begegnung. Den Kampf ums Halbfinale musste Karle gegen den Schweizer Nils Stump abgeben und mit der Niederlage gegen den späteren Turniersieger schlug er den harten Weg über die Hoffnungsrunde um Platz drei ein. Gegen Hugo Ribac aus Frankreich zeigte Karle, was er drauf hat – für den Hüftwurf (O goshi) bekam er acht Punkte. Im weiteren Verlauf warf er seinen Gegner mit einem Uchi mata (Innenschenkel Wurf) und setzte der Begegnung ein vorzeitiges Ende. Welche Dominanz die Franzosen im Judosport einnehmen, zeigte sich, als Karle sich mit Johan Cabot mit einem weiteren Athleten aus dem Frankreichkader duellieren musste. Mit seiner Spezialtechnik Ura nage (Hüftwurf) wuchtete er Cabot mit voller Kraft mit dem Rücken in die Matte, wofür Karle eine klare Ipponwertung (10:0 Punkte) erhielt und wiederum vorzeitig den Kampf beendete. Nun ging es um alles oder nichts. Twan van de Werff aus den Niederlanden hatte sich ebenfalls bis in kleine Finale durchgekämpft. In einem dramatischen, sowie aufopfernden Kampf musste Karle zunächst zwei Shido-Wertungen durch Verwarnungen einstecken und geriet somit erstmals ins Hintertreffen. Im Verlauf der Begegnung konnte Karle seinen Gegner jedoch mit O soto gari werfen und übernahm mit sieben Punkten die Führung. Van de Twan brachte ebenfalls eine Wurftechnik an und holte fünf Punkte auf. Aber Karle wollte es wissen, er setzte in der letzten Sekunde eine tolle Hüftwurftechnik (Koshi guruma) an und bekam nochmals fünf Punkte auf sein Konto. Mit 12:5 Punkten sicherte sich Karle die Bronzemedaille. Für den Kaufbeurer sind es wichtige Ranglistenpunkte auf dem Weg zu seinem diesjährigen Ziel, den U23 Europameisterschaften. Bereits am 13. und 14 Februar findet der nächste Internationale European Cup der Männer im österreichischen Oberwart statt. Für Karle ist es ein weiterer Meilenstein um internationale Ranglistenpunkte zu sammeln.
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Zweimal Bronze bei den Bayerischen EM der FU 18
In Abensberg führte der Bayerische Judo-Verband seine Bayerischen Einzelmeisterschaften der Frauen U18 durch. In der Gewichtsklasse bis 48 kg gingen mit Nina Herb und Carolin Lebsanft gleich zwei Kaufbeurer Judoka auf die Matte. Nina musste zwar ihren Auftaktkampf gegen Lucia Junker abgeben, konnte sich aber dann mit einem Freilos und zwei Siegen gegen Ursula Frieser, sowie Jasmin Obergassner den dritten Platz erkämpfen. Für Carolin Lebsanft, die als Jahrgangsjüngste antrat, endete der Start in die neue Altersklasse mit zwei Niederlagen.
In der Gewichtsklasse bis 70 kg stellte sich Julia Lebsanft den Kontrahentinnen aus Nord- und Südbayern. Mit einem Freilos gelangte Julia in die zweite Runde, dort stand ihr Yvonne Womes vom SF Friedberg gegenüber, Lebsanft konnte diese Begegnung mit O soto gari klar für sich entscheiden. Im Viertelfinale ging Julia mit einer Waza-ari-Wertung gegen Lara Wildemann in Führung, Wildemann nutzte eine Unachtsamkeit der Kaufbeurerin aus und punktete ihrerseits mit dem Schulterwurf Seoi nage, für den die Nordbayerische Meisterin eine Ippon-Wertung bekam. Im kleinen Finale errang Lebsanft durch einen Uchi mata gegen Liva Schätz wertvolle Punkte und beendete mit einem Haltegriff die Begegnung, was für sie ebenfalls die Bronzemedaille bedeutete.
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Kaufbeurer sind bei den Bayerischen Meisterschaften.
Die Südbayerischen Einzelmeisterschaften wurden für die Judoka der Altersklasse U21 in Palling ausgetragen. Jakob Hartmann zeigte, dass ich sein intensives Training im TV Kaufbeuren und im Olympiastützpunkt lohnt, denn er sicherte sich in der Gewichtsklasse bis 81 kg den ersten Platz. Auch seinem Vereinskollege Simon Engel kann man gratulieren, er belegte Platz zwei bis 55 kg.
Julia Lebsanft kämpfte als jüngster Jahrgang in der U21 und belegte in der Gewichtsklasse bis 70 kg zum Einstand den beachtlichen dritten Platz.
In Waging am See ermittelten die Judoka der Altersklasse U18 die Südbayerischen Einzelmeister. Hier belegte Julia Lebsanft den zweiten Platz. Nina Herb errang den dritten Platz bis 48 kg und Carolin Lebsanft kam in der Gewichtsklasse bis 48 kg auf den fünften Platz. Ebenfalls fünfte Plätze erreichten Daniel Stogniev und Chris Ostenrieder.
Damit haben sich acht Kaufbeurer Judoka zu den Bayerischen Meisterschaften qualifiziert, die demnächst in der Altersklasse U21 in Altenfurt und in der U18 in Abensberg ausgetragen werden.
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Letztes Judoturnier 2015 in Kaufbeuren
Elf Vereine des Bezirks Schwaben hatten ihre Judoka für die vorgezogenen Schwäbischen Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer U18/U21, die bereits für das Jahr 2016 zählen, angemeldet. Zeitgleich trat die Altersklasse F/MU15 bei einem Ranglistenturnier zum schwabenweiten Vergleich an. Die Judoka des TV Kaufbeuren nutzten ihren Heimvorteil und stellten mit elf ersten Plätzen, zwei Zweitplazierten und einem dritten Platz klar unter Beweis, welcher Verein in Schwaben in Sachen Judo das Sagen hat. In der Vereinswertung hatten die Kaufbeurer klar mit 62 Gesamtpunkten die Nase vorn, gefolgt von SF Friedberg mit 41 Punkten und Memmingen, sowie Altusried mit je 27 Punkten.
In der Altersklasse U18 belegten die ersten Plätze: Bis 44 kg Carolin Lebsanft, bis 57 kg Lisa Felber, bis 70 k Julia Lebsanft und bis 73 kg Chris Ostenrieder. Den Vizemeistertitel erkämpfte bis 60 kg Daniel Stogniev mit seinem ersten Start in der nächsten Altersklasse. Drittplatzierter bis 66 kg wurde Michael Hermann. In der Altersklasse U21 war nach längerer Wettkampfpause Robert Riedler erfolgreich, auch er errang den Meistertitel.
Beim Ranglistenvergleich der Altersklasse U15 kamen auf Platz eins: Christina Lebsanft (bis 40 kg), Carolin Lebsanft (bis 44 kg), Carolin Flitta (bis 52 kg) Nicolas Hartmann (bis 55 kg) und Daniel Stogniev (bis 60 kg). Leon Mair platzierte sich hinter seinem Vereinskollegen auf Platz zwei bis 55 kg.
Nach dem letzten Regionalstützpunkttraining 2015 am Freitag gehen die Judoka damit in die wohlverdienten Weihnachtsferien.
Foto: Horst Zedlitz
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Neues vom Regionalstützpunkt Schwaben.
Das neue Konzept, das Richard Trautmann (Bundestrainer MU21) in Zusammenarbeit mit Dieter Zimmermann (Stützpunktleiter Judo-Schwaben) erarbeitet hat, scheint voll aufzugehen. Ziel des Vorhabens ist es, den Regionalstützpunkt für Judoka aus anderen Bezirken zu öffnen und sogar länderübergreifend mit dem Landesstützpunkt Vorarlberg zusammen zu arbeiten. Die erste Trainingseinheit mit dem Landeskader Vorarlberg fand bereits am 16.10.2015 mit dem dortigen Landestrainer Holger Scheele und Lorenz Trautmann vom Bayerischen Judoverband statt. Nun waren alle gespannt, wie wohl die folgende Trainingseinheit akzeptiert werden würde.
Unter der Trainingsleitung von Winston Gordon (Trainer im Olympiastützpunkt Großhadern) kamen 42 Judoka – überwiegend aus der Altersgruppe U15/18/21- aus drei Bezirken auf die Kaufbeurer Matte. Leider konnte dieses Mal der Vorarlberger Landeskader aufgrund eines Schadens am Mannschaftsbus nicht anreisen. Reges Interesse bekundete auch TV Allgäu und meldete sich zu diesem Event an, um neben der Trainingsbeobachtung eine Reportage mit Lisa Dollinger und David Karle über deren erfolgreiche Teilnahme bei den Weltmeisterschaften in Abu Dhabi aufzunehmen. Winston Gordon zeigte sich hocherfreut über die große Teilnehmerzahl und eröffnete das Aufwärmtraining mit abwechslungsreichen und mitreißenden Staffelwettbewerben. Als dem ein oder anderen bereits die Schweißperlen auf der Stirn standen, ging es fliesend in das technische Programm über, das diesmal schwerpunktmäßig dem Schulterwurf Seoi nage und im Boden diversen Würge und Haltegriffen gewidmet war. Anschließend nutzten die Judoka die verbliebene Zeit für spannende Randoris (= Trainingswettkämpfe) – hier konnte jeder nochmal seine Kraft- und Konditionsreserven ausschöpfen und seine Fertigkeiten an verschiedenen Judoka erproben,- denn neben dem Üben der Judotechniken ist es für gute Wettkämpfer unerlässlich, möglichst „viele unterschiedliche Kittel in der Hand zu haben“ – was so viel heißt, wie Wettkampferfahrung sammeln mit unbekannten Gegnern.
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Neues vom Regionalstützpunkt Schwaben.
Das neue Konzept, das Richard Trautmann (Bundestrainer MU21) in Zusammenarbeit mit Dieter Zimmermann (Stützpunktleiter Judo-Schwaben) erarbeitet hat, scheint voll aufzugehen. Ziel des Vorhabens ist es, den Regionalstützpunkt für Judoka aus anderen Bezirken zu öffnen und sogar länderübergreifend mit dem Landesstützpunkt Vorarlberg zusammen zu arbeiten. Die erste Trainingseinheit mit dem Landeskader Vorarlberg fand bereits am 16.10.2015 mit dem dortigen Landestrainer Holger Scheele und Lorenz Trautmann vom Bayerischen Judoverband statt. Nun waren alle gespannt, wie wohl die folgende Trainingseinheit akzeptiert werden würde.
Unter der Trainingsleitung von Winston Gordon (Trainer im Olympiastützpunkt Großhadern) kamen 42 Judoka – überwiegend aus der Altersgruppe U15/18/21- aus drei Bezirken auf die Kaufbeurer Matte. Leider konnte dieses Mal der Vorarlberger Landeskader aufgrund eines Schadens am Mannschaftsbus nicht anreisen. Reges Interesse bekundete auch TV Allgäu und meldete sich zu diesem Event an, um neben der Trainingsbeobachtung eine Reportage mit Lisa Dollinger und David Karle über deren erfolgreiche Teilnahme bei den Weltmeisterschaften in Abu Dhabi aufzunehmen. Winston Gordon zeigte sich hocherfreut über die große Teilnehmerzahl und eröffnete das Aufwärmtraining mit abwechslungsreichen und mitreißenden Staffelwettbewerben. Als dem ein oder anderen bereits die Schweißperlen auf der Stirn standen, ging es fliesend in das technische Programm über, das diesmal schwerpunktmäßig dem Schulterwurf Seoi nage und im Boden diversen Würge und Haltegriffen gewidmet war. Anschließend nutzten die Judoka die verbliebene Zeit für spannende Randoris (= Trainingswettkämpfe) – hier konnte jeder nochmal seine Kraft- und Konditionsreserven ausschöpfen und seine Fertigkeiten an verschiedenen Judoka erproben,- denn neben dem Üben der Judotechniken ist es für gute Wettkämpfer unerlässlich, möglichst „viele unterschiedliche Kittel in der Hand zu haben“ – was so viel heißt, wie Wettkampferfahrung sammeln mit unbekannten Gegnern.
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Männerteam beendet Bezirksligasaison 2015 auf dem fünften Platz
Die Mannschaft hat am letzten Kampftag alles gegeben. Doch leider reichte es am Ende nur zum 5. und damit letzten Platz in der Bezirksliga. Wie schon am ersten Kampftag hatten wir dabei wieder Verletzungspech. Mario verletzte sich gleich im ersten Kampf gegen Kempten und konnte in den folgenden vier Begegnungen nicht mehr antreten. Außerdem waren einige Kämpfer aus verschiedenen Gründen gar nicht erst im Kader. Auch dieses Problem kannten wir vom ersten Kampftag bereits. So verloren wir heute jeweils knapp mit 2:3 gegen Kempten, Friedberg und Wemding. Auch der Rückkampf gegen Kempten ging 2:3 verloren. Nur gegen Königsbrunn erkämpften wir ein 2:2 Unentschieden. Wenn man bedenkt, dass wir 2 Kämpfe immer kampflos abgeben mussten, war das trotz allem eine beachtliche Leistung. Wir sind hochmotiviert nächstes Jahr bei der Titelvergabe wieder ein Wörtchen mitzureden.
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Ergebnisse Bez.-Einzelmeisterschaften in Memmingen
In Memmingen fanden die Schwäbischen Einzelmeisterschaften der Judoka in den Altersklassen U10 und U12 statt. Mit zehn Teilnehmern reiste der TV Kaufbeuren zu diesem Turnier an. Für die Jüngsten aus der Nachwuchsschmiede war es die erste offizielle Meisterschaft und für die Trainer die erste Gelegenheit zur Sichtung um den Stellenwert ihrer jungen Wettkämpfer vergleichen zu können. In der Altersklasse U10 (M5) belegte Andreas Lutz in der Gewichtsklasse bis 29 kg mit vier Siegen den ersten Platz. Ebenfalls den ersten Platz errang mit zwei Siegen bis 43 kg Nick Nalobin. Christopher Roth erkämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 34 kg die Silbermedaille. Die Bronzemedaille erkämpften sich Vincent Pethke In der Altersklasse U12 belegte Aurel Wichmann bis 29 kg mit vier Siegen Platz eins. In derselben Gewichtsklasse folgte Barieci Bleron auf Platz zwei. Mit einem Sieg und einer Niederlage sicherte sich Ewald Lutz den zweiten Platz bis 54 kg. Zwar ohne Platzierung, aber um einige Kampferfahrung reicher, kehrten Alksej Krsanov, Nicolae Grigore und Noah Shafik zurück. Sehr zufrieden zeigte sich Ladislav Cerman, der die jüngsten Schützlinge betreute. Das nächste Judoereignis findet am 13.12.2015 in Kaufbeuren statt. Hier kämpfen die Altersklassen U18 und U21 um den Schwäbischen Meistertitel, parallel dazu findet ein U15 – Ranglistenturnier statt. (weitere Info unter: www.judo-kaufbeuren.de)
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Oberbürgermeister empfängt Lisa Dollinger u. David Karle im Rathaus.
Bereits vor Abreise der Kaufbeurer Judoka zu den Weltmeisterschaften hatte man innerhalb der Judoabteilung mit Vorbereitungen begonnen, um nach der Rückkehr die Leistungen von Lisa Dollinger und David Karle zu würdigen. Markus Raadts, technischer Leiter des TV Kaufbeuren nahm gleichzeitig mit der Stadt Kaufbeuren Kontakt auf und bekam sofort das Angebot, die Sportler zu ehren. Oberbürgermeister Stefan Bosse hieß die geladenen Gäste im historischen Sitzungssaal des Rathauses willkommen und begrüßte neben den beiden Athleten, die Eltern und Oma von Lisa Dollinger, sowie die Eltern von David Karle. Auch Bundestrainer Richard Trautmann, Judoabteilungsleiter und „Hometrainer“ Dieter Zimmermann.
Die Vorstandschaft des TV Kaufbeuren – angeführt von Markus Ellenrieder, die Judo-Bezirksvorsitzende Elisabeth Schlichting, sowie weitere Trainer aus der Judoabteilung und der stellvertretende Abteilungsleiter Markus Hartmann standen auf der Begrüßungsliste und einige der Altvorderen aus der Judoabteilung zeigten mit ihrer Teilnahme ihre langjährige Verbundenheit.
OB Stefan Bosse würdigte den hervorragenden Erfolg der beiden Judoka und betonte, dass sich die Stadt natürlich gerne mit Ausnahmeathleten schmückt. Die Teilnahme bei Weltmeisterschaften als Spitze aller Wettkämpfe rühmte er als enorme Leistung, die bei der großen Hitze in Abi Dhabi außerdem unter erschwerten Bedingungen stattgefunden hätte. Nachdem das Stadtoberhaupt für David Karle den Leitspruch „dabei sein ist alles„ gewählt hatte, wurde Lisa Dollinger zu ihren beiden Bronzemedaillen beglückwünscht und natürlich bekam sie außerdem gute Wünsche zur Heilung ihres verletzten Fingers mit auf den Weg.
Markus Ellenrieder bezeichnete die Qualifikation zu den Weltmeisterschaften als dramatisches Ereignis, das die gesamte TVK-Vorstandschaft durcheinandergewirbelt hat. Er erklärte, dass es zum Leitbild eines Judoka gehört, wieder aufzustehen wenn man fällt und dass dies als tolle Erfahrung für das ganze Leben bestehen bleibt. Dass der Riesenerfolg nicht nur eine große Freude für den ganzen Verein ist, sondern gleichzeitig die Hingabe und den Einsatz der langjährigen Trainerarbeit von Dieter Zimmermann würdigt, führte Ellenrieder an und übergab er das Wort an den Heimtrainer Dieter Zimmermann.Wir können im Heimatverein den Samen setzen und kleine Keimlinge hochziehen, allerdings ist es wichtig, diese Pflänzchen rechtzeitig in gute Hände weiterzugeben, wenn der Zeitpunkt gekommen ist“ resümierte der Judoabteilungsleiter. Die gute Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Großhadern lobte Zimmermann ebenso wie den Einsatz von Landestrainer Lorenz Trautmann, der wegen eines Wettkampftermins leider nicht kommen konnte. Daher bat Dieter Zimmermann den Bruder, Bundestrainer Richard Trautmann, den Dank nach München weiterzugeben. Zum Schluss ergriff Lisa Dollinger das Wort:“ Am Turniertag kann alles passieren, wir hatten optimale Voraussetzungen“ erklärte sie, außerdem bedankte sie sich bei allen, die an sie geglaubt haben und bei Dieter Zimmermann und Jakob Hartmann, die sogar spontan am Wochenende vor der Abreise mit ihr noch am Feinschliff der Vorbereitung gearbeitet haben. Zur Freude aller gingen abschließend die Medaillen und der Teampokal durch die Reihen. Als die Gruppe den ehrwürdigen Sitzungssaal verließ, ertönte vor dem Rathaus bereits fetzige Musik, Vereinskollege Robert Riedler war mit den Hirschzeller Blechklappen im Einsatz und eine ganze Reihe kleiner und großer Judoka und weiterer Mitglieder des TVK standen für die beiden mit einem Plakat Spalier. „Die Überraschung ist voll geglückt“, freuten sich die Organisatoren. Oberbürgermeister Bosse meinte dazu:“Beim FC Bayern stehen sie immer am Balkon – das können wir auch!“ und unter großem Applaus machte er zusammen mit den Judoka und Trainern kehrt und man konnte mit einem Bild der Akteure vom Balkon den Abend abrunden.
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Oberbürgermeister empfängt Lisa Dollinger u. David Karle im Rathaus.
Bereits vor Abreise der Kaufbeurer Judoka zu den Weltmeisterschaften hatte man innerhalb der Judoabteilung mit Vorbereitungen begonnen, um nach der Rückkehr die Leistungen von Lisa Dollinger und David Karle zu würdigen. Markus Raadts, technischer Leiter des TV Kaufbeuren nahm gleichzeitig mit der Stadt Kaufbeuren Kontakt auf und bekam sofort das Angebot, die Sportler zu ehren. Oberbürgermeister Stefan Bosse hieß die geladenen Gäste im historischen Sitzungssaal des Rathauses willkommen und begrüßte neben den beiden Athleten, die Eltern und Oma von Lisa Dollinger, sowie die Eltern von David Karle. Auch Bundestrainer Richard Trautmann, Judoabteilungsleiter und „Hometrainer“ Dieter Zimmermann.
Die Vorstandschaft des TV Kaufbeuren – angeführt von Markus Ellenrieder, die Judo-Bezirksvorsitzende Elisabeth Schlichting, sowie weitere Trainer aus der Judoabteilung und der stellvertretende Abteilungsleiter Markus Hartmann standen auf der Begrüßungsliste und einige der Altvorderen aus der Judoabteilung zeigten mit ihrer Teilnahme ihre langjährige Verbundenheit.
OB Stefan Bosse würdigte den hervorragenden Erfolg der beiden Judoka und betonte, dass sich die Stadt natürlich gerne mit Ausnahmeathleten schmückt. Die Teilnahme bei Weltmeisterschaften als Spitze aller Wettkämpfe rühmte er als enorme Leistung, die bei der großen Hitze in Abi Dhabi außerdem unter erschwerten Bedingungen stattgefunden hätte. Nachdem das Stadtoberhaupt für David Karle den Leitspruch „dabei sein ist alles„ gewählt hatte, wurde Lisa Dollinger zu ihren beiden Bronzemedaillen beglückwünscht und natürlich bekam sie außerdem gute Wünsche zur Heilung ihres verletzten Fingers mit auf den Weg.
Markus Ellenrieder bezeichnete die Qualifikation zu den Weltmeisterschaften als dramatisches Ereignis, das die gesamte TVK-Vorstandschaft durcheinandergewirbelt hat. Er erklärte, dass es zum Leitbild eines Judoka gehört, wieder aufzustehen wenn man fällt und dass dies als tolle Erfahrung für das ganze Leben bestehen bleibt. Dass der Riesenerfolg nicht nur eine große Freude für den ganzen Verein ist, sondern gleichzeitig die Hingabe und den Einsatz der langjährigen Trainerarbeit von Dieter Zimmermann würdigt, führte Ellenrieder an und übergab er das Wort an den Heimtrainer Dieter Zimmermann.Wir können im Heimatverein den Samen setzen und kleine Keimlinge hochziehen, allerdings ist es wichtig, diese Pflänzchen rechtzeitig in gute Hände weiterzugeben, wenn der Zeitpunkt gekommen ist“ resümierte der Judoabteilungsleiter. Die gute Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Großhadern lobte Zimmermann ebenso wie den Einsatz von Landestrainer Lorenz Trautmann, der wegen eines Wettkampftermins leider nicht kommen konnte. Daher bat Dieter Zimmermann den Bruder, Bundestrainer Richard Trautmann, den Dank nach München weiterzugeben. Zum Schluss ergriff Lisa Dollinger das Wort:“ Am Turniertag kann alles passieren, wir hatten optimale Voraussetzungen“ erklärte sie, außerdem bedankte sie sich bei allen, die an sie geglaubt haben und bei Dieter Zimmermann und Jakob Hartmann, die sogar spontan am Wochenende vor der Abreise mit ihr noch am Feinschliff der Vorbereitung gearbeitet haben. Zur Freude aller gingen abschließend die Medaillen und der Teampokal durch die Reihen. Als die Gruppe den ehrwürdigen Sitzungssaal verließ, ertönte vor dem Rathaus bereits fetzige Musik, Vereinskollege Robert Riedler war mit den Hirschzeller Blechklappen im Einsatz und eine ganze Reihe kleiner und großer Judoka und weiterer Mitglieder des TVK standen für die beiden mit einem Plakat Spalier. „Die Überraschung ist voll geglückt“, freuten sich die Organisatoren. Oberbürgermeister Bosse meinte dazu:“Beim FC Bayern stehen sie immer am Balkon – das können wir auch!“ und unter großem Applaus machte er zusammen mit den Judoka und Trainern kehrt und man konnte mit einem Bild der Akteure vom Balkon den Abend abrunden.
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