Lisa Dollinger sammelt Europäischen Ranglistenpunkte !!!

 

eju-98361Je zwölf Judoka weiblich und männlich wurden vom Deutschen Judobund zum European Cup Juniors 2014 im ungarischen Paks nominiert. Insgesamt waren 428 Judokämpfer aus 24 Nationen auf der Matte. Für den TV Kaufbeuren 1858 e.V. glänzte Lisa Dollinger mit einem dritten Platz in der Gewichtsklasse bis 70 kg.

Lisa Dollinger startete mit einem vorzeitigen Ipponsieg über die Rumänin Ioana Pantea. In der ausgeglichenen Begegnung mit Jemima Duxberry aus Großbritannien konnte keine der beiden Wettkämpferinnen eine eindeutige Wertung erzielen, da die Britin jedoch zwei Verwarnungen der Kampfrichter einstecken musste, hatte Lisa Dollinger auch hier die Nase vorne. Alessandra Prosdocimo und die Kaufbeurerin lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, hier sprachen die Kampfrichter jedoch eine Verwarnung gegen Dollinger aus, was in der Endabrechnung den Sieg der Italienerin und den aufreibenden Weg über die Trostrunde für die Wettkämpferin des TVK bedeutete. Hier schaltete Lisa Dollinger zielstrebig zunächst Hana Straus aus Slowenien, sowie Jovana Pekovic aus Montenegro mit kleineren technischen Vorteilen aus.

Im kleinen Finale gegen Mariia Zolnikova aus Russland triumphierte Lisa Dollinger mit einem weiteren Ipponsieg und konnte so unumstritten einen der Podestplätze bis 70 kg einnehmen. Damit hat die im Olympiastützpunkt Großhadern trainierende Sportlerin erneut wichtige Wettkampfpunkte in der Europäischen Rangliste gesammelt.

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Bavaria Cup FU12/FU15 und FU18 2014 in München

JuliaVier weibliche Teilnehmer starteten am 25.05.2014 nach München zum Bavaria Cup.
Nachdem Julia Lebsanft, beim Internationalem Turnier in Erfurt vorzeitig aus dem Turnier ausgeschieden war, war es für sie wichtig wieder den Kopf frei zubekommen. Galt es doch bei diesem Wettkampf wieder Kaderpunkte zu bekommen.
In ihrer ersten Begegnung erwischte sie mit  Julia Müller vom DJK Ingolstadt gleich eine Athletin vom Oberbayern Kader. Mit einen Uchi Mata (innerer Schenkelwurf) gelang es ihr kurz vor Schluss den Kampf mit 10:0 Punkten zu beenden. Gegen Antonia Messerschmitt vom Post SV München konnte sie mit ihrem Spezialwurf O uchi Gari (Innensichel) vorzeitig mit 10:0 den Kampf beenden.Nun traf Lebsanft im Finale auf die Braungurtträgerin Sandra Schmidt von der DJK Eichstätt. Gut eingestellt von ihrem Coach, bereitete sie ihrer Kontrahentin durch viele kleine Fußtechniken Probleme, was dazu führte, dass diese eine Verwarnung wegen Passivität bekam. Jetzt nutzte Lebsanft einen Wurfansatz von Schmidt aus und konterte diese mit einem tollen Ura Nage, für den sie ebenfalls 10 Punkte bekam.
Hoch erfreut über ihren ersten Platz konnte Lebsanft den Pokal entgegen nehmen.
Christina Lebsanft startete in der jüngsten Altersklasse U12 und konnte mit zwei Siegen und zwei Niederlagen den dritten Platz erkämpfen.
Carolin Flitta trat zum ersten Mal in der Gewichtsklasse bis 44 kg an und konnte ebenfalls mit zwei Siegen und zwei Niederlagen den dritten Platz erkämpfen.

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Bavaria Cup FU12/FU15 und FU18 2014 in München

JuliaVier weibliche Teilnehmer starteten am 25.05.2014 nach München zum Bavaria Cup.
Nachdem Julia Lebsanft, beim Internationalem Turnier in Erfurt vorzeitig aus dem Turnier ausgeschieden war, war es für sie wichtig wieder den Kopf frei zubekommen. Galt es doch bei diesem Wettkampf wieder Kaderpunkte zu bekommen.
In ihrer ersten Begegnung erwischte sie mit  Julia Müller vom DJK Ingolstadt gleich eine Athletin vom Oberbayern Kader. Mit einen Uchi Mata (innerer Schenkelwurf) gelang es ihr kurz vor Schluss den Kampf mit 10:0 Punkten zu beenden. Gegen Antonia Messerschmitt vom Post SV München konnte sie mit ihrem Spezialwurf O uchi Gari (Innensichel) vorzeitig mit 10:0 den Kampf beenden.Nun traf Lebsanft im Finale auf die Braungurtträgerin Sandra Schmidt von der DJK Eichstätt. Gut eingestellt von ihrem Coach, bereitete sie ihrer Kontrahentin durch viele kleine Fußtechniken Probleme, was dazu führte, dass diese eine Verwarnung wegen Passivität bekam. Jetzt nutzte Lebsanft einen Wurfansatz von Schmidt aus und konterte diese mit einem tollen Ura Nage, für den sie ebenfalls 10 Punkte bekam.
Hoch erfreut über ihren ersten Platz konnte Lebsanft den Pokal entgegen nehmen.
Christina Lebsanft startete in der jüngsten Altersklasse U12 und konnte mit zwei Siegen und zwei Niederlagen den dritten Platz erkämpfen.
Carolin Flitta trat zum ersten Mal in der Gewichtsklasse bis 44 kg an und konnte ebenfalls mit zwei Siegen und zwei Niederlagen den dritten Platz erkämpfen.

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Wiedereinstieg nach Verletzung geglückt!!!

david zeltweg

Nach langwieriger Verletzungspause nutzte David Karle vom TV Kaufbeuren beim 25-jährigen Jubiläumsturnier in Zeltweg in der Steiermark die Gelegenheit, den Wiedereinstieg ins internationale Wettkampfgeschehen zu erproben. Der im Olympiastützpunkt München trainierende Judoka zeigte in seiner Gewichtsklasse, die mit 32 Athleten besetzt war, wer bis 66 Kilogramm das Sagen hat. Insgesamt nahmen 13 Nationen, unter anderem aus Frankreich, Tschechien, Ungarn, Russland, Estland, Bulgarien und Serbien, neben dem Ausrichter Österreich teil. Mit vier Siegen in der Vorrunde, gegen Kontrahenten aus Österreich, Bulgarien und Frankreich zeigte der Kaufbeurer variable Techniken wie Uchi Mata/Außensichel, O soto gari/innerer Schenkelwurf und den Schulterwurf Seoi nage. Mit unangefochtenen Siegen arbeitete David Karle sich bis ihn ins Finale vor. Dort erwartete ihn der Slowene Rok Plensik. In einem ausgeglichenem Kampf konnte innerhalb der regulären Kampfzeit keiner der beiden Protagonisten eine Wertung erzielen, sodass es in die Verlängerung ging. Hier gelang David Karle nach vier Minuten ein Hüftwurf, was das vorzeitige Ende im golden score bedeutete. Betreut wurde Karle von Winston Gordon, der selbst mehrmals an Olympischen Spielen (zuletzt in London) teilgenommen hat. Nach diesem siegreichen Etappenziel steht für den Kaufbeurer Judoka bereits am 31. Mai das nächste sportliche Highlight: Der 19-jährige Karle tritt beim European-Cup in Leibnitz (Steiermark) an, wo es dann um Qualifikationspunkte für die europäische Rangliste geht.

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Wiedereinstieg nach Verletzung geglückt!!!

david zeltweg

Nach langwieriger Verletzungspause nutzte David Karle vom TV Kaufbeuren beim 25-jährigen Jubiläumsturnier in Zeltweg in der Steiermark die Gelegenheit, den Wiedereinstieg ins internationale Wettkampfgeschehen zu erproben. Der im Olympiastützpunkt München trainierende Judoka zeigte in seiner Gewichtsklasse, die mit 32 Athleten besetzt war, wer bis 66 Kilogramm das Sagen hat. Insgesamt nahmen 13 Nationen, unter anderem aus Frankreich, Tschechien, Ungarn, Russland, Estland, Bulgarien und Serbien, neben dem Ausrichter Österreich teil. Mit vier Siegen in der Vorrunde, gegen Kontrahenten aus Österreich, Bulgarien und Frankreich zeigte der Kaufbeurer variable Techniken wie Uchi Mata/Außensichel, O soto gari/innerer Schenkelwurf und den Schulterwurf Seoi nage. Mit unangefochtenen Siegen arbeitete David Karle sich bis ihn ins Finale vor. Dort erwartete ihn der Slowene Rok Plensik. In einem ausgeglichenem Kampf konnte innerhalb der regulären Kampfzeit keiner der beiden Protagonisten eine Wertung erzielen, sodass es in die Verlängerung ging. Hier gelang David Karle nach vier Minuten ein Hüftwurf, was das vorzeitige Ende im golden score bedeutete. Betreut wurde Karle von Winston Gordon, der selbst mehrmals an Olympischen Spielen (zuletzt in London) teilgenommen hat. Nach diesem siegreichen Etappenziel steht für den Kaufbeurer Judoka bereits am 31. Mai das nächste sportliche Highlight: Der 19-jährige Karle tritt beim European-Cup in Leibnitz (Steiermark) an, wo es dann um Qualifikationspunkte für die europäische Rangliste geht.

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Kaufbeurer holen Edelmetall in Kufstein

 

Daniel2Das 22. Internationale ASVÖ Osterpokalturnier war für die 428 gemeldeten Judoka aus neun Nationen wirklich kein Osterspaziergang. Die Judoabteilung des TV Kaufbeuren hatte zwölf Wettkämpfer in den Altersklassen von 10 bis 17 Jahren in die Kufstein-Arena entsandt. Die Ausbeute von einem Siegerpokal, einem Vize- und drei Drittplatzierten hat sich auf jeden Fall gelohnt.

In der Altersklasse U12 weiblich belegte Christina Lebsanft den 5.Platz, nachdem sie sich mit zwei Siegen und zwei Niederlagen präsentiert hatte. Mit einem Auftaktsieg gegen Diana Carlin aus Italien konnte Carolin Lebsanft in der Altersklasse U15 weiblich beginnen. In der Begegnung gegen Michele König aus Hohenems musste sie sich geschlagen geben. Gegen Zimmerhofer aus St. Lorenzen und Pia Kraft aus Wattens setzte sich die Kaufbeurerin jedoch mit großen Siegeswillen durch und damit konnte Sie den dritten Platz belegen. Ein weiteres Mitglied der Familie Lebsanft – Julia – startete mit einer Niederlage in der Altersklasse U16 gegen Sarah Wolfgang aus Hohenems. In der Trostrunde überzeugte sie durch Siege über Natascha Pircher aus Kufstein, sowie gegen Zoe Dibaba vom Landesverband Hessen. Mit einem harten Fight gegen Niederdorfer vom ESV Sanjino kämpfte sie sich bis ins kleine Finale vor. Hier traf Sie auf Lina Tiefenbacher von der JU Pinzgau, nachdem Julia Lebsanft auch hier mit 8:0 gepunktet hatte , belegte sie abschließend den dritten Platz bis 57 kg .Als weitere Starterin in der Altersklasse U16 weiblich ging Nina Herb ins Rennen. Zwar nahm auch sie nach einer Niederlage zu Beginn den schwierigen Weg über die Trostrunde, hier errang sie zwei weitere Siege und damit ebenfalls Platz drei.

In der Altersklasse U15 männlich hatte Daniel Stogniev bis 40 kg einen glücklichen Einstand mit einem Freilos, danach überzeugte er mit technisch perfekten Siegen über den Ungarn Daniel Detari und Jann Thurrow aus Ueckermünd. Im Kampf um den Einzug ins Finale schaltete er seinen Kontrahenten aus Bischofshofen (Bundesland Salzburg) aus. Im Finale stand ihm Matthias Ritsch aus Fieberbrunn in Tirol gegenüber, diese Begegnung konnte Daniel Stogniev auf Kampfrichterentscheid für sich verbuchen und so war die Gratulation zu Platz eins durchaus berechtigt. Jakob Hartmann arbeitete sich bis 73 kg mit Siegen über den Italiener Gianluca Meroni, über Vincent Schiffler aus Sindelfingen, sowie über Evgeni Pilipyuk aus Kaliningrad bis in Finale vor. Hier fällten nach einem ausgeglichenen Kampf ebenfalls die Kampfrichter das Urteil, mit 2:1 werteten die Juroren für den Österreicher Sigfried Aigenberger und verwiesen Jakob Hartmann auf Rang zwei in der Altersklasse U18 männlich .Die Qualifikation bis auf die Podestplätze haben Verena Mann, Simon Engel, Chris Ostenrieder, Lukas Mann, Nicolas Hartmann und Michael Hermann diesmal verpasst, aber von der gewonnenen Wettkampferfahrung auf internationalem Niveau durch die Teilnahme haben auch sie profitiert.
Auf dem Foto von links: Stogniev Daniel, Lebsanft Julia, Lebsanft Carolin und Hartmann Jakob. Wir alle bedanken uns bei Cerman Ladislav, für die gute Betreuung.

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3. Platz der M/U15 Mannschaft in Palling

Da in unserer Mannschaft in einigen Gewichtsklassen Athleten fehlten, bildeten sie zusammen mit den Sportfreunden Friedberg eine Kampfgemeinschaft für die Südbayerischen Mannschaftsmeisterschaften in Palling (Oberbayern). 
In der ersten Begegnung gegen den TSV Unterhaching, konnte die Kampfgemeinschaft ein klar mit 7:1 durchsetzen. Obwohl die darauffolgenden Begegnung gegen den ESV Ingolstadt am  mit 4:4 endete, setzten sich die Ingolstädter in der Unterbewertung mit 40:35 knapp durch. In der Trostrunde kämpften sich die Schwaben gegen die Kampfgemeinschaft  Bad Reichenhall/Traunreut mit 6:2 durch. Nun kamen aber die harten Brocken gegen die Kampfgemeinschaft des TV Kaufbeuren/SF Friedberg. Gegen die Mannschaft des TSV Großhadern 1 gelang ein knappes 5:3 Erfolg, was somit den Einzug ins kleine Finale bedeutete. Gegen den TSV Abensberg siegte die schwäbische Kampgemeinschaft ebenfalls mit 5:3 und hat sich damit die Fahrkarte zur Bayerischen Meisterschaft ins interfränkische Kitzingen am 3. Mai eingelöst. Den Titel holte sich der ESV Ingolstadt vor dem TSV Großhadern 2.

Südbay. 2014

Stehen v. links: Maximilian Pauckner, Florian Mayr, Julian Schalk, Chris Ostenrieder und Michael Hermann.
Kniend v. links: Daniel Stogniev, Baur Jakob, Florian Kusche, Nicolas Hartmann sowie Lukas Mann
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Schwäbische MM der U15 in Friedberg

Leider konnte derSchwäbische TVK nur mit vier Wettkämpfern bei der Schwäbischen Mannschaftsmeisterschaft in Friedberg antreten, da wegen einer Schulveranstaltung Chris Ostenrieder nicht am Turnier teilnehmen konnte. Dennoch belegten die Rumpfmannschaft ohne einen Kampf zu verlieren den dritten Platz. Obwohl die Kaufbeurer alleine durch das nicht besetzen von vier Gewichtsklassen schon vier Punkte im direkten Vergleich an die gegnerischen Mannschaften abgeben mussten, schlugen sie sich wacker. In der ersten Begegnung gegen den SF Friedberg dem späteren Gewinner ging es 4:4 aus. Ebenfalls  4:4 ging die Begegnung gegen den Polizeisportverein Königsbrunn aus, die aber in der Unterbewertung 40:35 für sich verbuchen konnten. Zuletzt traten die TVK Judoka  gegen den Judo Club Augsburg an, auch hier wurden in Rekordzeit die vier möglichen Punkte geholt, wofür die jungen Athleten von den anderen Mannschaften ein großes Lob erzielten. Auf dem Foto von links: Stogniev Daniel, Hartmann Nicolas, Hermann Michael und Mann Lukas.

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Schwäbische MM der U15 in Friedberg

Leider konnte derSchwäbische TVK nur mit vier Wettkämpfern bei der Schwäbischen Mannschaftsmeisterschaft in Friedberg antreten, da wegen einer Schulveranstaltung Chris Ostenrieder nicht am Turnier teilnehmen konnte. Dennoch belegten die Rumpfmannschaft ohne einen Kampf zu verlieren den dritten Platz. Obwohl die Kaufbeurer alleine durch das nicht besetzen von vier Gewichtsklassen schon vier Punkte im direkten Vergleich an die gegnerischen Mannschaften abgeben mussten, schlugen sie sich wacker. In der ersten Begegnung gegen den SF Friedberg dem späteren Gewinner ging es 4:4 aus. Ebenfalls  4:4 ging die Begegnung gegen den Polizeisportverein Königsbrunn aus, die aber in der Unterbewertung 40:35 für sich verbuchen konnten. Zuletzt traten die TVK Judoka  gegen den Judo Club Augsburg an, auch hier wurden in Rekordzeit die vier möglichen Punkte geholt, wofür die jungen Athleten von den anderen Mannschaften ein großes Lob erzielten. Auf dem Foto von links: Stogniev Daniel, Hartmann Nicolas, Hermann Michael und Mann Lukas.

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Lisa Dollinger gewinnt Internationalen Thüringen Pokal 2014 in Bad Blankenburg

Beim 23 Internationalen Thüringen-Pokal-Turnier in Bad Blankenburg, das vom Deutschen Judo -Bund ausgetragen wurde, waren neben den deutschen Landesverbänden Judoka aus Österreich, Belgien, Brasilien, Canada, Tschechien, Dänemark, DollingerFrankreich, Litauen, Holland, Polen und Schweden am Start. Lisa Dollinger die im Olympiastützpunkt München trainiert, glänzte nicht nur für den Bayernkader sondern auch für den TV Kaufbeuren. Sie war außerdem die einzige Athletin, die für den Bayernkader eine Goldmedaille erringen konnte.

Nach einem Freilos in der Vorrunde traf die Kaufbeurerin auf Mariana Veiga aus Brasilien. Die mit dem Landestrainer abgesprochene Taktik ging auf: Die Gegnerin wurde zunächst mit einem Fußfeger gestört, das Gleichgewicht gebrochen und im Nachsatz brachte ein links angesetzter Schulterwurf die Brasilianerin zu Boden, hier gab es aus dem Haltegriff kein Entrinnen mehr. Nun stand sie Sarah Gregor gegenüber, mit der sie sich erst letzte Woche bei der DEM duelliert hatte. Geschickt nutzte Dollinger eine winzige Unachtsamkeit der Brandenburgerin aus und riss sie mit ihrer Spezialtechnik Seoi nage zu Boden , fixierte sie ebenfalls in einem Sankaku-Haltegriff für den sie den nächsten Ipponsieg kassierte. Kampf vier war ein schwerer Brocken: Mit Miriam Butkereit stand sie nun im Halbfinale – souverän nutzte Lisa Dollinger einen kleinen Fehler aus und zwang die amtierenden Deutsche Meisterin der Altersklasse FU 21 bis 70 kg in einen Haltegriff, aus dem es kein Entrinnen gab. Im Finale traf sie als Siegerin aus Pool A auf Johanna Blietz, die Siegerin von Pool C. Die kräftezehrende Begegnung ging ausgeglichen über die volle Kampfzeit, erst in der Verlängerung gelang Lisa Dollinger nochmals ihr Spezialwurf, der anschließend im Boden wieder unmittelbar mit einer Haltegrifftechnik zum perfekten Sieg führte.

Nach monatelanger Verletzungspause hatte sich Lisa Dollinger mit Platz eins auf der Süddeutschen zurück gemeldet. Letzte Woche bei der Deutschen EM hat sie noch – vielleicht etwas übermotiviert – klar in Führung liegend, unnötig den Kampf durch einen weiteren Angriff abgegeben. Diesmal präsentierte sie sich technisch ausgefeilt und taktisch klug und man muss neidlos feststellen: Lisa ist wieder da!

Ebenfalls auf hohem Niveau versuchte sich Jakob Hartmann, – er startete beim Internationalen Masters Turnier in Bremen als Jahrgangsjüngster, in dem enorm starken Feld von 78 Judoka in der Gewichtsklasse bis 66 kg verlor er gleich seinen Auftaktkampf gegen den schwedischen Meister und schied aus dem Turnier aus. Für ihn gilt es, beim dreitägigen Anschlusslehrgang Erfahrungen zu sammeln und sich nächstes Jahr wieder beim Masters zu präsentieren.

dollinger 1132

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